Außergewöhnliche Talente bei Kindern – fördern, ohne Druck zu machen

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00:00:03: Was bricht Kinder wirklich?

00:00:04: Die Menschen, die sie begleiten.

00:00:06: Die Erfahrungen, die Sie machen oder die Geschichten, die SIE fürs Leben mitnehmen.

00:00:11: Hallo und herzlich willkommen!

00:00:12: Ich bin Claudia Todt, Gründerin der Familiengestalterei, die Akademie für Kinder, Jung- und Familienbegleitung und deine Gastgeberin bei Kinder leicht um Beziehung stark – dem Podcast für neue Perspektiven rund um Familie, Bildung und persönliche Entwicklung Für Eltern, Pädagoginnen, Lehrkräfte und alle die Kinder- und Jugendliche stärken möchten.

00:00:34: Herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge von Kinderleichtung beziehungsstark!

00:00:40: Heute habe ich eine Frau zu Gast, deren Weg schon sehr früh mit Bewegung, Ausdruck und Bühne verbunden war.

00:00:48: Die liebe Maria, herzlich Willkommen.

00:00:50: schön dass du da bist.

00:00:55: Maria ist Artistin, Dänzerin, Sängerin, Moderatorin und auch ausgebildete Kindergartenpädagogik.

00:01:03: Sie verbindet in ihrer Arbeit zwei Welten.

00:01:06: Und die auf den ersten Blick vielleicht irgendwie ein bisschen unterschiedlich wirken, aber wenn wir genauer hinsehen ganz eng zusammen gehören.

00:01:14: Nämlich diese künstlerische Bühnenwelt und schon auch diese pädagogische Arbeit mit Kindern.

00:01:21: Schon als kleines Mädchen hast du dich ja für Tanzbewegung, körperlichen Ausdruck interessiert.

00:01:28: Und aus dieser frühen Leidenschaft ist dann auch dein beruflicher Weg entstanden!

00:01:33: Ja, ich glaube du bist sogar auf der Bühne gestanden gemeinsam mit Zirkus PK.

00:01:39: Warst du auf Tournee?

00:01:40: Du bittest Zirkuss-Workshops für Kinder an und Kinderprogramme Und lass uns mal hören wie würdest du dich selbst oder wie würdest du denn selbst deine Berufsbezeichnung beschreiben?

00:01:54: Genau also hallo erst einmal schön dass ich da sein darf in deinem Podcast.

00:01:59: genau meine Berufs Bezeichnung ist eigentlich wirklich sehr spartenübergreifend und deswegen sage ich einfach gerne, ich bin Künstlerin.

00:02:06: Weil Künstlerin umfasst irgendwie dieses ganze Spektrum.

00:02:10: Künstlerin und Artistin weil natürlich das was sich jetzt auf die Bühne bringen primärartistik ist obwohl wenn man es dann genau ausformt dann passt trotzdem auch musikalisch Darstellerinnen dazu weil das ist ja prinzipiell der beruf auf den nicht an die artistik aufbauen konnte.

00:02:26: noch ein weiterer folge

00:02:28: Ja, also ich glaube du hast ja ein bisschen aufgenommen worden in der Musical-Schule auch was ich so gelesen habe.

00:02:34: Möchtest Du mal so ein bisschen von dir erzählen wie war das denn bei Dir schon als Kind?

00:02:40: Also ich glaube Du warst ja immer sehr Bewegungsaffin.

00:02:43: Erzähl doch mal wie warst Du als Kind!

00:02:45: Wie war Maria als

00:02:46: Kind?!

00:02:47: Genau.

00:02:47: Als ich war das klassische Kind, wenn man irgendwo bei einer Veranstaltung oder auf Urlaub war oder so und die Musik zu spielen begonnen, war immer ich eine der ersten, egal was alle andere Wochen, die sie in die Mitte gestellt hat, auf den Tanzflächen einfach getanzt hat.

00:03:00: Also ich war wirklich schon immer sehr musik- und bewegungsbegeistert und habe mich von dem total mitreißen lassen.

00:03:06: Und ich glaube, wenn wir Kinder sind dann achten wir nicht auf dieses Ah!

00:03:09: Was könnten Sie jetzt denken?

00:03:11: Sondern mal lasst sich einfach anstecken Tanz drauf los quasi, genau.

00:03:17: Meine Mama hat mir das erzählt, ich habe bis Kind sehr viele Shows gemacht immer wieder zu Hause, ich hab eine Choreografie überlegt oder ausgedacht und so.

00:03:23: Die da meiner Mama vorgetanzt habe, weil sie meine Mama war der große Supporterin von klein auf die sie dann Gott sei Dank immer viel Zeit genommen hat mich gefördert hat, genau!

00:03:34: Die haben wir da immer so gut unterstützt.

00:03:36: Ja, ich kenne mich in meinen Kindern auch immer so.

00:03:38: Wenn andere Kinder mit da waren, Zirkus-Aufführungen haben es gemacht, Theatervorführung, Musikvorführungen... Also das kann schon der Grundstein sein für Kinder, dass man da auch Talente erkennt oder?

00:03:51: Ja, ich finde auch absolut genau.

00:03:54: Und ich glaube es ist sehr wichtig wenn man den Kindern oder die Wertschätzung und die Möglichkeit gibt eben auch das vorführen zu dürfen und dass man sich die Zeitbewusster für nimmt.

00:04:02: Ich sehe das witzigerweise jetzt bei meiner eigenen Tochter und meinem Sohn.

00:04:06: also mein Tochter ist sehr bewegungsbegeistert und macht auch jetzt schon ihr seht nicht gern Schoß.

00:04:12: Mein Sohn is eher der Clown, der dann vielleicht irgendwie was Lustiges macht so was Kurzes aber jetzt nicht noch nicht so diesen Bewegungsdrang hat, ob es seine cofter Mädchen vielleicht ein bisschen früher dran.

00:04:25: Genau, wer kommt das bei einem?

00:04:27: Also die Lea ist acht und der Tio ist fünf vierzig Grad worden.

00:04:30: Ja ja und wie ist denn das mit deiner Tochter?

00:04:33: also wir haben vorher im Vorfeld gesprochen.

00:04:35: ich habe ein Video gesehen wo du auch mit deinem Tochter da schon Shows hast.

00:04:41: Woran hast du gemerkt?

00:04:43: dass sie so das gleiche Talent möchte ich schon sagen wie du hast?

00:04:51: Also die Geschichte meiner Tochter, dann müssen wir jetzt wieder bis sie so zurückkommen.

00:04:55: Sie war von mir absolut gewünscht und ihr habt schon gespielt irgendwie... also immer Kinder gewünschte und ihr wart gespielt soweit.

00:05:04: Ich war aber tatsächlich wie schwanger wurde in einem drei-Jahres Vertrag beim Zirkus Picardem Alexander Schneller, den du vorher erwähnt hast Genau.

00:05:11: Und es ist dann eigentlich passiert, als es war Hoppala und ich war gerade mitten im Engagement und mit vor dem Tun eigentlich total.

00:05:18: diese Hochphase, die man die Gott sei Dank erleben durfte, dass ich heute eben sehr viele Anfragen und Auftritte hatte mich das sehr intuitiv führen lassen und habe bis in siebte Monate tatsächlich arbeiten dürfen.

00:05:34: Also wirklich sehr lang mit einem angepassten Body, mit angepasster Choreografie, aber wenn man doch zu langsam gut geht, ich höre auf meinen Körper war natürlich ein Absprache mit der Frauenärztin genau.

00:05:44: Habe aber nicht so diese... was man immer wieder mal hört zu diesem Zugang.

00:05:48: Du bist schwanger, du musst sich schonen und aufpassen.

00:05:51: Du darfst nichts mehr heben sondern wirklich versucht auf meinen Körper zu hören.

00:05:55: Was er jeder Frau so empfehlen kann irgendwie das entwicklicht intuitiv bei sich bleibt und genau natürlich in Absprache immer dass alles passt.

00:06:04: Hab relativ lange gearbeitet.

00:06:06: Da hab ich dann in der Winterpause die Explosionsphase kaputt gebraucht und so richtig groß geworden ist Genau, und die leersten auf die Welt kommen.

00:06:15: Und ich bin relativ schnell wieder im Zirkusalltag eingestiegen... ...und hab sie aber immer dabei gehabt!

00:06:20: Immer mit dem Papa oder meiner Mama als Unterstützung.

00:06:23: Das heißt, sie ist eigentlich die ersten Monate bereits im Zirkus irgendwie aufgewachsen.

00:06:27: Ist ja dann mit mir immer zum Finale mit in die Manege gegangen.. ..und sie hat das von Anfang an relativ gut genommen, genau.

00:06:34: Und da muss ich nur ein Stückchen zurückspulen.

00:06:38: Ich war beim Super Talent, beim Erzelsupertalent, beim Totapolen und beim Bruce.

00:06:42: Und da war ich tatsächlich im zweiten Monat schwanger und ich habe es noch gar nicht gewusst.

00:06:46: Also, dort bin ich mit dem Regenschirm durch das Theater oder über die Bühne geschwungen wie bei Luftrektis sieht und sie war bereits in meinem Bauch genau.

00:06:56: Das hat sich irgendwie... Sie ist von mehreren Seiten einfach gleich sehr integriert gewesen.

00:07:03: Genau!

00:07:04: Und hat tatsächlich mit fünf Jahren aus komplett freien Stücken den ersten Weihnachtszirkus mit mir gespielt, auch beim Alexander Schneller.

00:07:18: Und ist einfach die ganzen Weihnachtshören mit mir aufgetreten bereits mit fünf Jahren.

00:07:26: Sie war immer schon sehr tänzerisch begeistert, sie hat dann mit vier Jahren zum Tanz noch angefangen und mich pallett.

00:07:33: Ja, und sie wollte es.

00:07:34: Und sie hat das viel durchzogen.

00:07:36: Genau!

00:07:36: Mittlerweile hat sie eine eigene Tuchnummer.

00:07:38: Wir haben unser Tuch-Nummer adaptiert... Ich frag sie jedes Mal ob sie das will und ich frage sie jedes mal, aber wenn ich in der Anfrage gucke, magst du dabei sein?

00:07:49: Magst du mitfahren oder ist da zuviel oder zwängers?

00:07:51: Also sie kann sich wirklich rein entscheiden Und sie sagt jedes Mal, ja eigentlich.

00:07:56: Sie ist damit so viel Begeisterung dabei.

00:07:58: Jetzt habe ich sogar für den Herbst schon die zweite konkrete Anfrage für Veranstaltung.

00:08:03: Ich muss wirklich gefragt haben, da kommen euch aus Mutter-Tochter du...

00:08:06: Wie großartig!

00:08:07: Ja.

00:08:07: So, also das ist... Er fühlt mein Mama herzend mit zuviel

00:08:11: Schmerzen

00:08:12: und Freude.

00:08:13: Das ist meine Leidenschaft.

00:08:14: Ich komme aus einer nicht künstlerischen Familie aber das er selbst aufgebaut hat.

00:08:19: Dass meine Tochter jetzt hier.

00:08:22: Somit zieht er so mit und hat viel Freude dabei.

00:08:25: Das klingt wundervoll, ja?

00:08:26: Und wie war das für dich ... Du greifst dir aus eigenen Erfahrungen eigentlich darauf zurück, dass es dein Herzenswunsch war in diese Richtung zu gehen.

00:08:37: Ich kann mir vorstellen, als Kind gibt's immer wieder Phasen ein Auf- und Ab-Auch irgendwo wo es anstrengender ist, wo man vielleicht aufs Aufhören oder übers Aufhör nachdenkt.

00:08:49: Gab es das bei dir auch?

00:08:50: oder gab's da so prägnante Erlebnisse, wo du sagst?

00:08:54: Da war schwierig für mich.

00:08:56: Ja also ich komme von rhythmisch genastigen Leistungssport.

00:09:01: So willst du... Genau!

00:09:03: Ich komme vom rhythmischen Genastikleistungssport.

00:09:06: Das hab' ich jetzt.

00:09:11: Und habe das eigentlich zehn Jahre relativ erfolgreich.

00:09:15: Also wir haben am Anfang gleich ein Landesmeistertitel und so kommt Und schon recht erfolgreich.

00:09:21: Ausüben dürfen wir mit vielen Wettkämpfen und so, und habe das eigentlich bis bis siebzehn durchzogen eben auch in dieser Jugend mit der ersten Fortgezeit und so.

00:09:32: Dann habe ich die Schrift fertig gemacht zur Kindergartenpädagogin und bin dann danach... Genau es ist witzig weil eigentlich habe ich zu dem Zeitpunkt gar nicht gewusst dass man künstlerisch wirklich sein Geld verdienen kann, weil wie gesagt, ich habe eine unkünstlerische Familie.

00:09:48: Mein Papa ist Jurist, der hat das einfach sehr trocken gesehen.

00:09:51: Der hatte es immer als Hobby gesehen aber sollte dann mal was gescheites lernen.

00:09:53: Also der war schon eigentlich immer meine größte Kritiker.

00:09:58: und so ein bisschen gegen Pool wo ich mir das Gefühl gehabt habe, ich muss den Papa überzeugen dass das was ich mache aber auch gut ist.

00:10:05: Gott sei Dank hat meine Mama da mir eigentlich immer den Rücken gestärkt und gesagt, schau abends damit kein Geld verdienen.

00:10:11: Wenn das ihr Herzenswunsch ist dann lasst es einfach machen.

00:10:14: Und sie wird daraus lernen oder daraus wachsen.

00:10:17: Genau!

00:10:18: Und damals in der Back-Hip habe ich sehr musically begeisterte Freundin gehabt die dann davon angefangen hat zu sprechen dass sie gerne Musik studieren möchte.

00:10:27: und ich war dann doch, boah das kann man studieren Okay, was macht man denn raus?

00:10:31: Haben wir dann informiert und so.

00:10:32: Und damals habe ich mich für das Musical-Studium angemeldet.

00:10:35: und sieh übernicht.

00:10:37: Genau!

00:10:37: Das

00:10:38: war ein bisschen ein Schutz quasi davon.

00:10:41: Sie haben

00:10:44: mir dann genommen aber bis der Studium begonnen hat, war er dann eine halbe Jahr im Ausland als Show-Miniklub-Animateurin.

00:10:51: Also ihr habt mal fixes Geld in Miniklup mit den Kindern, die das Pferd hat verdient und habe aber wöchentlich fünf bis sechs Schoß gespürt in dem Hotel, genau so unterschiedlich

00:11:01: hart.

00:11:02: Und das war eigentlich mein erstes.

00:11:03: so richtiges hineinschnuppern ist im Berufsweg dann, genau.

00:11:08: Dort habe ich mich wie ein Musiker studiert.

00:11:12: Das war eine erste sehr herausfordernde Phase weil in dem Studium schon viele Jungs- und Mädels waren der seiner sehr künstlerischen Familie mit einem starken Background gekommen sind.

00:11:24: Genau und ich bin eigentlich komplett blau allgegeben wie.

00:11:28: Und ja, ich habe diese Welt noch nicht so gekannt rein startet und da hab' ich schon öfters gekämpft.

00:11:35: Das war eigentlich das erste Mal, wenn man doch davor war, dass die richtige Entscheidung gar nicht so wirklich erfolgreich sein in dem was sie tun weil die sind alle schon so gefestigt.

00:11:45: Ich habe aber nie aufgegeben, genau.

00:11:47: Also ich habe einen Support gehabt und habe dann bald meinen jetzigen Mann kennengelernt.

00:11:54: Der war schon immer gesagt, du hast auf der Bühne so eine besondere Ausstrahlung bekommen zum Publikum darüber.

00:11:59: Manchmal wächst es zwar noch unsicher, aber glauben die und geht es weiter und so... Und meine Mama hat immer gesagt im Schauband steht das Gott mitverdienst macht das Beste draus und habe einfach Freude daran.

00:12:10: Genau, weil Papa nach wie vor immer kritisch ist.

00:12:13: Ja das heißt so Unterstützer auf der einen Seite sind natürlich Gold wert.

00:12:18: ja also wenn es eine Person gibt quasi die auch an dich glaubt und hast du's gefühlt dass diese kritische Seite von deinem Papa aber auch irgendwo ein Gewinn war für dich

00:12:30: letztendlich schon Bis sie zweischneidig, weil ich mich dann natürlich mit mir selbst auseinandersetzen durfte.

00:12:39: Sogar umspielte Papa so eine wichtige Rolle mit dieser Vater-Tochterbeziehung, wo es so ein Entwicklungspädagogisch ist.

00:12:45: Ich habe da recht einen Background und rechte Interesse daran, mich damit auseinanderzusetzen.

00:12:51: eben.

00:12:52: aber trotzdem war immer der Wunsch von mir dass mein Papa auch stolz auf mich ist, dass er ihm zackt, dass ich das kann oder dass ich es schaffe.

00:12:59: genau

00:12:59: Ja, so ein Antrieb irgendwie, so eine externe Motivationsquelle.

00:13:04: Richtig

00:13:04: ja genau!

00:13:05: Es war schon mal wirklich ein Antrieb und

00:13:10: mit der Weile... Lauft es gut?

00:13:13: Sehr stolz und die Konizide sind nach außen,

00:13:18: schön.

00:13:20: Wenn du jetzt an deine Musical-Studienzeit auch denkst, das sagt, da waren andere.

00:13:25: Die haben schon ein anderes Background gehabt.

00:13:27: Also die nehme ich an werden ja auch ein anderes Mindset gehabt haben im Bezug auf diese künstlerischen Fähigkeiten.

00:13:35: Wie ist denn das?

00:13:37: Was hast du da Mindset technisch für dich auch mitnehmen dürfen aus dieser Zeit?

00:13:42: also das sagt Ich bin immer dran blieben!

00:13:44: Ich habe nicht aufgegeben.

00:13:45: Das ist ja auch eine starke Wille.

00:13:48: Also das, was ich gelernt habe in dieser Zeit und natürlich dann auch wie mit dem Studium fertig war ist, dass du als Mensch oder Künstler unbedingt an dich glauben sollst zu, wie du bist.

00:14:00: Also natürlich immer an sich arbeiten und im Studium kriegt mir easy nicht viele Werkzeuge in die Hand aber rauszugehen mit dem, was du bist und wann es so dein Bestes gibt.

00:14:08: So ist das immer gut genug also nicht zu zweifeln.

00:14:10: Na, ich muss dies noch erreichen weil dann kann ich erst den nächsten Schritt machen und ich muss dieses jetzt noch schaffen.

00:14:15: Weil dann will mir die Leidenschaft sehen, wenn ich das auch komme.

00:14:19: Wenn du bereits dir etwas angeeignet hast und man ist ja selbst sein größter Kritiker einfach darauf zu vertrauen, so wie ich jetzt bin.

00:14:27: Bin ich gut genug?

00:14:28: Und ich versuche einfach mein Glück!

00:14:30: Ich gehe raus, ich performe mit dem was ich kann.

00:14:36: auftreten eben auch mit dem, was ich jetzt bin einfach genau so.

00:14:41: Sich gut genug zu

00:14:42: fühlen?

00:14:42: Ja ja also ich erlebe es auch immer wieder in den Ausbildungen wenn's für mich die Ausbildung gemacht haben dann dieser Schritt hinauszugehen.

00:14:50: viele sagen ich brauche noch diese Ausbildung und ich brauch das und dass und das und ich sage immer mein Mainz ist so erstes Jahr sagen Und dann überlege ich mal, wie setze ich die Schritte jetzt dorthin?

00:15:01: Ich glaube auch viele Frauen sind ja da so, weil nicht, wie das in der Künstlerwelt ist.

00:15:06: Vielleicht ein bisschen anders... Die zu denken ganz viel!

00:15:09: Ja also und dann kommen die Zweifel und die Ängste ploppen dann alle auf und dann kommt man irgendwie nicht ins Tun.

00:15:17: Das ist halt was, was wir als Künstlern... tun nichts vermeiden sollte, ne?

00:15:22: Ja richtig.

00:15:23: Das heißt ihr seht nicht viel Werkzeug und hast ja an dir schon gearbeitet und man kann dann schon vieles.

00:15:28: aber wenn du einen Rückwander haben und denkst immer so die mitbewerben, na hab ich irgendwie den Ton noch nicht oder kann die nicht gut ausführen genau und dann blockieren wir sie eigentlich selbst.

00:15:38: also durch dieses Zweifeln ist es richtig so sich zu trauen, rauszugehen mit dem was du bist und einfach sein Bestes zu geben.

00:15:46: Und das Beste ist auch wenn er mich beim Auftritt dann in weiterer Folge fehler passieren man hat trotzdem sein bestes gegeben und es sind im Moment gut genug um mit ihm zufrieden zu sein.

00:15:55: Man wächst ja mit der Herausforderung, man lernt durch solche Auftritte auch ganz viel für einen weiteren Weg auch.

00:16:02: Ich glaube du bietest dir auch Kurse für Kinder an wenn ich richtig eine Erinnerung habe?

00:16:10: Ja genau!

00:16:11: Was genau machst du denn da mit Ihnen?

00:16:14: Genau, also es sind aktuell eher punktuelle Kurse oder Privatstunden.

00:16:19: Also Privat-Stunden gebe ich öfters und Kurs immer wie sie Zeit zulässt weil ich Gott sei Dank den Klopferfalls wirklich gut im Business drinnen bin und mit Kindern und Haus und Alltag und diesen vielen Reisen einfach die was man als künstler Leben hat das man auch relativ flexibel sein muss.

00:16:38: Was fixes aktuell noch nicht so wirklich schaffbar.

00:16:44: Die Kurs und die Workshops, die was ich mache sind eigentlich hauptsächlich in die artistische Richtung.

00:16:48: Das denke ich auf das Luftartistik, Vertikal-Tuch oder der Ring.

00:16:53: Aber es kommen auch öfters Leute zu mir, die sagen, sie wollen jemanden Handstellen oder an der Dehnung arbeiten.

00:16:59: Doch dass er eine Diskussion macht weiß ich sehr gut.

00:17:01: wie ist den Körper eben stretched Wunderweise so, dass die Muskulatur auch die Bewegungen gut hält.

00:17:08: Genau da bin ich natürlich durch die rückbische Gymnastik, durch den Leistungssport und sehr guten Backgrounds.

00:17:13: Und auch durch das Musical-Studium wo man wieder von einer anderen Seite diese Bewegungsfertigkeiten lernt.

00:17:20: Ja,

00:17:21: das heißt du bist ein Bewegungsallround Talent würde ich jetzt fast mal sagen?

00:17:25: Kann man das so... Ja

00:17:27: genau!

00:17:29: Sehr viele Passetten ja

00:17:32: Du hast ja gesagt, du reißt dann auch viel.

00:17:34: Du stehst gut im Business und natürlich als Business Mom, sage ich jetzt mal bringt das natürlich auch Herausforderungen fürs Emilienleben mit sich.

00:17:43: Und ich glaube dein Mann hat gesagt ist ein großer Supporter?

00:17:46: Ist er auch Künstler?

00:17:47: oder geht es euch jetzt einmal wenn wir das sagen kann einen normalen Brotberuf nach?

00:17:52: genau Also mein Mann ist auf jeden Fall ein sehr großer Supporter, aber er ist kein Künstler.

00:17:58: Wir haben uns eben in meinem Studium bereits kennengelernt und er ist ein Projektleiter bei einer Beleuchtungsfirma und hat einen fixen Job.

00:18:07: Er kann sich relativ flexibel einteilen.

00:18:10: Hat nicht so einem gekommen, aber hat auch gesagt, ich habe jetzt eine kurzfristige Anfrage, ich kann es bitte durch einen Doktikinder abholen oder so, okay wir uns das meistens gut organisieren.

00:18:18: Genau da hat er Flexibilität, aber der hat einen prinzipellen nine to five Job.

00:18:22: genau

00:18:22: Das bringt auch seine Vorteile mit sich.

00:18:25: Wenn man selber flexibel sein darf, ist es immer gut so eine Konstante als Partner zu haben?

00:18:33: Ja schon, hat schon viele Vorteile genau!

00:18:36: Es macht ihn natürlich für große Reisen wieder unflexibler, aber die Tochter ist jetzt auch schon in der Schule.

00:18:44: Das sind sicher alle der größten Herausforderungen, obwohl es auch voll schön ist – ich habe sie immer so gewünscht -, aber dieser Künstler-Beruf mit der Familie zu vereinen, weil man als Künstlerin natürlich viel an Fragen und Varités oder einen großen Schoß der auf Tours entspielen könnte.

00:19:01: Jetzt muss man sich heute eben nicht mehr mit Kindern sehr gut überlegen und sehr gut planen genau.

00:19:06: Was macht man?

00:19:06: Und was macht man eben nicht?

00:19:14: Was würdest du den Eltern sagen, die dir jetzt vielleicht zuhören oder auch ich sage Pädagoginnen und LehrerInnen.

00:19:20: Die sagen Ich habe ein Kind wo ich merke da ist so ein Talent da ja entweder für Bewegung oder Musik oder Sport allgemein.

00:19:29: Wie kann man denn damit gut umgehen?

00:19:32: Wie kann mal das Kind gut supporten, ohne dass man es auch irgendwie dann einengt oder die eigenen Wünsche dem Kind überstülpt.

00:19:39: Was ist denn so deine Erfahrung damit?

00:19:41: Oder wie machst du's jetzt mit deiner Tochter?

00:19:45: Wenn der Kind wirklich einen Talent für was zeigt, würde ich auf jeden Fall schauen ob es eben Unterstützung oder Förderungsmöglichkeiten in der Nähe gibt am E-Tournverein oder Musikschule... was es liegt ausüben kann, wo's gefördert wird.

00:20:01: Und ich glaube das ist ein sehr langer Weg bis fürs Kind dann wirklich in die Richtung gehen würde, dass es das beruflich macht.

00:20:08: also da steht sehr viel Reife dahinter und sehr viel Zeit weil das entscheidet man doch erst in der Jugend oder im jungen Erwachsenenalter.

00:20:16: aber wenn wir natürlich das Kind eben so weit supporten können wie in meinem Fall dann immer wieder mal mitnimmt, dass sie diese Welt reinschnuppern kann dass man halt versucht und es auch zu ermöglichen, das zum Wettkämpfen, zur Auftritten fahren kann.

00:20:31: Immer wieder auf so Lagern ist genau.

00:20:34: also da gibt's sehr viele Möglichkeiten natürlich immer mit dem Einverständnis des Kindes.

00:20:40: Das ist eben für mich mit meiner Tochter sehr wichtig.

00:20:44: Da sieht es wirklich wild aus sich zunächst gedrängt oder gezwungen fühlt und ich glaube die Kinder da frei entscheiden können dann ist eigentlich jeder Druck weg sprudelt es sich aus dem Ding gerne heraus.

00:20:57: Ja, also eine Sie können sie müssen aber nicht Variante quasi dass man das Elternteil dann schon im Kopf hat und die Zukunft fürs Kind voraus plant sondern dass man sich einfach, dass man ihnen mal den Spaß lässt, dass es mal ein Hobby auch sein darf oder auch für Wettkämpfe da ein gewisser Leistungsdruck mit unter dahinter steckt aber dass man nicht zusätzlich noch Druck als Elterenteil macht.

00:21:21: wenn ich das jetzt so zusammenfass Ja, genau.

00:21:25: Also Druck ist generell etwas was immer bis es schwierig ist weil natürlich hinter Druck steht vielleicht auch irgendwas bis sie zwanghaftes oder so und gegen Druck kommt am meisten das Gegendruck genau deswegen selbst entscheiden lassen.

00:21:40: Was ich aber schon mache ist wenn Sie sich dafür entscheidet zum Beispiel wenn ich jetzt eben für ein weiteres Jahr vorab melde und sieht aus freien Stück Entscheidungen durchziehen also immer bei allem sagen na jederzeit wie du willst Das ist jetzt auch nicht das, was mein Zugang wäre.

00:21:56: Sondern sie können sich entscheiden.

00:21:58: aber wenn Sie sich entschieden haben dann sollen sie da durchziehen und sollen sie dranbleiben.

00:22:01: Dass auch dieses Dranbleiben lernen genau.

00:22:04: Diese Verantwortung dann auch einfach übernehmen.

00:22:06: Wenn man sich für etwas entschieden hat dass man dann auch das wirklich dann durchzieht.

00:22:09: Auch wenn halt manchmal ein Tag anstrengend ist oder man nicht so gut drauf ist, dass das halt einfach dann auch mit dazu gehört?

00:22:17: Ja richtig!

00:22:19: Und was würdest du denn machen, wenn es jetzt so Kinder gibt die vielleicht sehr schüchtern sind oder zurückhalten sind?

00:22:26: Wo man aber vielleicht merkt.

00:22:28: Die würden gerne können, aber irgendwie nicht zu über den Schatten springen.

00:22:31: Hast du da vielleicht auch einen Tipp?

00:22:34: Ich glaube solche Kinder brauchen einfach sehr viel Begleitung von Menschen, denen sie wirklich vertrauen.

00:22:40: Das ist wie die Mutter der Vater wahrscheinlich aus der engeren Familie dass das am Anfang viel begleiten.

00:22:47: Also wenn wirklich das Talent da ist, dass einfach sehr sicherer Hafen quasi mit dabei sind, ist oft Zeit aufwendig.

00:22:54: aber ich glaube es gibt im Kind die Sicherheit, dort sollt nicht alleine sein.

00:22:57: genau und ich kann mir vorstellen als Gruppe so schüchtern den Kindern dann irgendwann ein Punkt kommt was sie dann sagen So jetzt bin ich angekommen, Mama Papa jetzt könnt ihr heimfahren.

00:23:05: Genau Wer das natürlich auch sein könnte ist zum Beispiel eine Freundin die dieselbe Aktivität ausführen Oma Opa

00:23:16: Genau.

00:23:18: Und was sind denn jetzt so deine Zukunftspläne noch?

00:23:21: Möchtest du uns da vielleicht auch noch einen kurzen Einblick geben, was wir von dir noch alles hören und sehen dürfen?

00:23:28: Ja meine Zukunftspläne also prinzipiell die.

00:23:32: Ich bin eine gute Organisation mit Familie und meinen Beruf.

00:23:36: Ich bin eh sehr dankbar, dass ich den Beruf jetzt über so viele Jahre ausschließlich ausführen kann.

00:23:43: Genau!

00:23:43: Ich spüre immer wieder mal in Theater noch viele Bruchdelle auftritt.

00:23:47: Jetzt steht der nächste Winterzirkus PK vor der Tür.

00:23:50: also das ich weit hinzuführen kann... Ich arbeite gerade an einer Dusche mit meiner Kollegin, mit der wir dann auch ein bisschen reisen wollen wo die Familie mitreisen kann, gerade im Sommerferien Genau.

00:24:03: Das ist eigentlich mein Wunsch, das alles gut zu kombinieren und in weiterer Folge dann auch, wenn die Kinder wirklich Freude daran haben, dass sie das weiter mit mir teilen können und dieses Duo mit der Lea gemeinsam wächst.

00:24:16: Und ich würde natürlich meinem Sohn die Möglichkeiten gerne geben, dass ja auch bei Familienfesten oder Sommerveranstaltungen auch mit dabei sein.

00:24:24: kann, darf.

00:24:26: Also wenn Kinder vor Ort sind als Zuschauer, kommt es ja oft sehr gut an, wenn einfach Kinder auftreten, genau.

00:24:33: Wenn sie sehen was alles möglich ist?

00:24:36: Genau.

00:24:36: Ich finde es total schön dir auch zuzuhören weil ich merke so oft, ich arbeite viel mit Familien auch und ganz viele Mütter sage jetzt einmal engen sich oft so ein was ihr Weltbild angeht, was die Möglichkeiten angeht und durch das Gespräch öffnet sich das, weil man sieht es ist alles möglich wenn man sich den passenden Rahmen dafür schafft.

00:25:00: Ja und ich finde das hast du geschaffen.

00:25:02: ja also gut abwerfen.

00:25:08: Also alles so zu kombinieren um die Träume einfach zuzulassen die da kommen?

00:25:15: Absolut.

00:25:16: Ich glaube, das ist gerade für unsere Erwachsenen sehr wichtig weil man kommt dann irgendwie oft in diesen verantwortungsbewussten Alter wo man sich einfach um so viel kümmern muss.

00:25:24: Das ist irgendwann dieser Punkt da, braucht mit eigenen Kindern, wo es so viele To-do's gibt und ich glaub vielleicht... um den anderen Müttern an der Stelle ins Herz zu legen, seine eigenen Träume und das was uns selbst ausmacht nicht zu vergessen sondern dem auch Raum zu geben.

00:25:42: Und die Familie aber einfach zu integrieren soweit es möglich ist.

00:25:45: Genau wenn man denkt dann oft irgendwie so wo ist mein Raum?

00:25:47: Was kann ich für mich machen?

00:25:49: Vielleicht können wir das ja gemeinsam tun und dadurch dann gemeinsam wachsen Zeit genießen, genau.

00:25:55: Definitiv ja weil ganz viele Mütter auch vätern natürlich stellen sich dann oft ganz lange zurück und irgendwann kommt dann der Punkt wie du sagst wo man sich fragt wo bin ich denn eigentlich geblieben?

00:26:06: Ja und es bedeutet ja nicht nur weil mein eigene Bedürfnisse hat dass man die Familie vernachlässigt.

00:26:11: Absolut!

00:26:12: Genau, sie ist natürlich immer Gratwanderung.

00:26:16: oder man braucht viele Spitzengesetze für alle in dem Konzept Rohlfühlen.

00:26:22: Im besten Fall kann man sich hier leben mit einem Partner oder mit anderen Familienangehörigen gut absprechen.

00:26:29: Es gibt ja vielleicht auch Oma oder Opa gute Freunde, wenn ein Kind zum Beispiel nicht so gerne mitmöchte dass wir dann

00:26:36: das Kind alternativen finden.

00:26:39: Also ich glaube, es ist einfach viel ... die Kommunikation natürlich wie überall und auch die da mitspielt.

00:26:44: Ja?

00:26:44: Genau,

00:26:45: Kommunikationsplanen genau!

00:26:47: Ja,

00:26:47: liebe Maria, ich danke dir vielmals für deine Zeit.

00:26:51: Gibt's noch irgendwas was sich vergessen habe dich zu fragen, was du gerne noch teilen möchtest, was so noch mitgeben möchtes, irgendeine eine Weisheit, eine Künstlerweißheit von dir?

00:27:02: Lass mal hören!

00:27:04: Eine Künstlarweisheit... Da war mir jedes jetzt eingefallen, was wir vorher besprochen haben an sich selbst zu glauben.

00:27:19: Du bist immer gut genug eben so wie du bist.

00:27:24: Da gibt es einen schönen Spruch.

00:27:26: Wie geht der genau?

00:27:33: Auch wenn er rund um dich Dunkelheit ist, trotzdem sein Licht, den man scheinen lässt.

00:27:37: Also bevor ich das sehe genau rein wie dieser Spruch geht und eigentlich sehr gern mag... Genau!

00:27:44: Und dass man sein Licht auch nicht zurücknehmen soll, auch wenn es heller scheint als die anderen.

00:27:49: Alle anderen?

00:27:51: Ja genau.

00:27:52: Das muss sich dann nicht anpasst irgendwie vielleicht auch an die Dunkelheid runter rum ne?

00:27:56: Ja, genau.

00:27:57: Ist ja

00:27:59: schön.

00:28:00: Ich schau kurz nachher

00:28:03: genauer geht.

00:28:04: Ja,

00:28:05: und ich werde in die Show nutzen natürlich gerne deine Homepage auch verlinken beziehungsweise wo man dich als nächstes vielleicht auch antreffen darf Und ich bedanke mich wirklich vielmals für das Interview.

00:28:17: Es war sehr spannend, sehr aufschlussreich und ja bis zum nächsten Mal wenn ich dir zuschauen darf.

00:28:25: Ja ich freue mich drauf!

00:28:26: Vielleicht schaffst du jetzt zum Winterzirkus, zum PK auch Ja,

00:28:30: auf jeden Fall.

00:28:31: Komm ich da mit der Familie?

00:28:32: Ja

00:28:32: großartig!

00:28:33: Ich fühle mich nie wieder besser.

00:28:36: Schön, vielleicht können wir dann noch kurz flautern.

00:28:38: Du hast mir nicht

00:28:39: geholfen, danke

00:28:40: Claude, wie auch.

00:28:40: Danke

00:28:41: vielmals.

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